Geliebter (Part one)

Geliebter,

seit Wochen schon fehlt mir Dein Anblick.
Ich sah den Mond auf und wieder unter gehen, doch die Sehnsucht, dich des Nachts an meiner Seite zu spüren bleibt unerfüllt. Deine Nähe und deine Berührungen fehlen mir so sehr, wie der Rose im Winter die Sonne fehlt – so sehr, wie sie sich nach dem zarten Streicheln der warmen Sonnenstrahlen verzehrt. Wie sehr wünscht‘ ich mir, dir die Träume von deinen Lippen zu küssen, während du friedlich auf deinem Bette ruhst.

Die kalten Fesseln der Einsamkeit, die meine Seele durch dein Fernbleiben gefangen halten, zerreißt mein Herz in so kleine Splitter, dass sie durch ein Nadelöhr passen könnten.

Doch die Hoffnung leitet mich, dich, nachdem du aus meinen Augen verschwunden bist, nicht das letzte Mal gesehen zu haben. Sie allein trägt mich durch den Tag, und besonders durch die Nacht.

Mit all der Liebe, die ich aufbringen kann…

7.11.08 12:25

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