Du fehlst mir

Du fehlst mir.
Der Schnee schmilzt.
Es regnet.
Das Gras wächst.

Du fehlst mir.
Die Saat keimt.
Die Blumen blüh'n.
Die Kinder spiel'n.

Der Stern schäumt.
Der Dichter träumt.
Der Adler fliegt.
Du fehlst mir.

Die Zeit rennt.
Das Licht brennt.
Doch ich schrei':
Du fehlst mir.

Du fehlst mir.
Der Wind haucht.
Die Frau lacht.
Die Wolke zieht.

Du fehlst mir.
Die Flut rauscht.
Die Jungs prahl'n.
Die Welle bricht.

Das Volk brüllt.
Die Brust stillt.
Die Babies heul'n.
Du fehlst mir.

Der Mond glimmt.
Der Fluss verschwimmt.
Ich sterb' gleich.
Du fehlst mir.

Die Welt erbebt.
Sie lebt wie neu.
Doch ich bin Blei,
schwer wie Blei.

Leerer Schrei.
Ich will zu dir.
Du fehlst mir.

Du fehlst mir.
Die Hand krallt.
Das Ohr lauscht.
Der Puls pocht.

Der Kopf schwirrt.
Das Herz flirrt.
Geweint wird.
Du fehlst mir.

Es lebt sich.
Doch nicht ich.
Ich sterb' gleich.

Du fehlst mir.
Du fehlst mir.
Du fehlst mir.
Du fehlst mir.

7.11.08 12:18, kommentieren

Wie schwer...

Wie schwer wird mir mein Herz, träume ich mich in Gedanken zu dir hin…wie sehr wünscht ich deinen Kuss am Morgen, damit dein Gesicht das erste ist, was meine müden Augen erblicken. Doch noch mehr ersehne ich dich am Abend, auf dass du das letzte seist, was meine Augen sehen, bevor wir uns im Traumland wieder begegnen und uns unserer Liebe hingeben.

Wie schwer wird mir das Herz, wenn ich des Morgens erwache und das Kissen neben mir ist leer, unbenutzt und kalt. Nichts riecht nach dir, nichts ist noch warm von deinem Körper.
Genauso kalt und leer ist auch mein Herz, seit du nicht mehr Teil meines Lebens sein kannst.

7.11.08 12:18, kommentieren

Du

Ich erinnere mich an jedes Detail, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich die Schwelle deiner Tür überschritt. Dunkel gekleidet, mit dunkler Sonnenbrille und gesenktem Blick betrat ich dein Reich und damit dein Leben. Erwarteter knallharter Geschäftsmann, entpuppte sich als großer Junge in Rollkragenpulli und blue Jeans.
Ein verschmitztes, aber sympathisches Lächeln und immer einen zynisch-bösen Spruch auf den vollen Lippen.
Erinnerst du dich, dass ich dir nicht in die Augen schauen konnte? Ob du da schon meine gebrochene Seele erkannt hattest???
Obwohl in deinen blauen Augen die Ruhe eines Waldsees lag, bemühte ich mich, deinen Blick zu meiden.
Obwohl ich wusste, dass von dir keine Gefahr ausgeht, offenbarte ich dir nichts von mir.
Oder habe ich genau DAS getan, ohne es zu merken?

Ich habe nie verstanden, was dich an mir interessiert hat, aber umso besser weiß ich, was mich an dir fasziniert hat und mich auch heute noch immer fasziniert:
Die Fähigkeit, bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele vorzudringen, Punkte zu berühren, die niemand zuvor entdeckt hat und besonders, mir gnadenlos den Spiegel vorzuhalten und mich anschließend, in meinem Fall, aufzufangen.
Aber weißt du, was mich am Meisten umgehauen hat? Dein Blick. Du hast diesen Blick, mit dem du mich immer angesehen hast und mit dem du mich auch heute noch anschaust, der sofort durch Mark und Bein geht. Als würdest du das Buch zu meinem Herzen, durch einen einzigen Blick, öffnen…Unbeschreiblich.

Was ist es, das mich immer wieder zu dir treibt?
Warum ignoriere ich jede Alarmglocke, die anfängt zu läuten, wenn es um dich geht?
Warum genügt schon ein Blick von dir, um mich schmelzen zu lassen, wie Schnee an einem warmen Frühlingstag?
Warum genügt nur eine Berührung von dir, um meinen ganzen Körper erzittern zu lassen, wie die Schenkel einer Jungfrau, die sich das erste Mal selbst berührt?
Warum reicht schon ein Wort von dir, um mein Herz zum Hämmern zu bringen, wie die Trommeln eines afrikanischen Stammes, die die Hochzeitsnacht zweier junger Liebender einläuten?
Warum reicht es schon, deine Nähe nur zu spüren und ich brenne so voller Leidenschaft, wie die Sonne an einem Vorabend im Herbst, die zärtlich die Spitzen der roten Blätter liebkost?
Warum bist du das Erste, an das ich denke, wenn ich morgens durch den Kuss der ersten Sonnenstrahlen erwache und das Letzte, bevor der Mond am Abend meine Augenlider senkt?
Warum versuche ich dich verzweifelt zu erreichen, obwohl ich dich doch eigentlich nur vergessen will?

7.11.08 12:18, kommentieren

An den Einen

An den Einen – Mein Leben, meine Liebe, mein Schicksal, mein Untergang

Als Du gegangen bist, wünschte ich, du wärst einfach nur gegangen, denn ich spüre noch immer deine Gegenwart. Sie hält mich gefangen und raubt mir den Atem!
Diese Wunden scheinen nicht zu heilen, dafür ist der Schmerz zu real. Es war einfach zu viel, was selbst die Zeit niemals auslöschen kann:
Du gabst mir ein Leben! Du berührtest mein Herz! Du gabst mir die Fähigkeit zu weinen, zu fühlen und zu lieben. Wenn ich geweint habe, hast du meine Tränen weggeküsst. Wenn ich geschrien habe, hast du all meine Ängste nieder gekämpft. Du nahmst meine finstersten Ängste und spieltest sie ab, wie ein Wiegenlied, wie ein Grund „Warum?“, wie ein Schauspiel meiner Qual. Ließest mich diese Lektion verstehen, um mich selbst zu finden, um nicht wieder darin zu versinken! Ich brauchte deine Liebe so sehr und du gabst sie mir. Mehr, als ich verdient habe. Ich hätte alles und noch mehr für dich getan. Sollte es schmerzen dich zu lieben? Das tat es! Das tut es!
Du warst alles was ich sehen musste, um mich zum Strahlen zu bringen, um mir das Gefühl zu geben, zu leben und nicht nur lebendig zu sein. Konnte ich dir zeigen, was du für mich bist?
Mein Beschützer kann ich dir danken? Du hast mich immer und immer wieder gerettet. Ich muss gestehen, du bist es, der mich immer stärkt und ich wüsste nicht wo ich ohne dich wäre. Weil ich zu schwach war, um mich auf meinen eigenen Füßen zu halten. Aber alles was ich brauchte, warst du…bist du! Also führe mich, Lenk mich, Halt mich, Versteck mich in Liebe. Mit allem, was du bist. Und allem, was du machst. Hör mich. Nimm mich. Forme mich. Zerbrich mich, oh Liebster, nur fang mich, wenn ich falle. Und du hast mich gefangen. Nur dies eine Mal nicht:
Als du meine Hand losgelassen hast um zu gehen.
Du hast mich gefesselt, mit deinem nachhallenden Licht.
Doch nun bin ich an das Leben gebunden, welches du hinter dir gelassen hast.
Dein Gesicht verfolgt mich in meinen schönsten Träumen und der Klang deiner Stimme lässt mich jegliche Vernunft vergessen.

Wie konntest du in meinen Augen, wie in offenen Büchern lesen? Du drangst bis in die tiefsten Tiefen meines Inneren vor, wo ich mich verloren habe. Seitdem ruht meine Seele irgendwo in der Kälte, bis du sie findest und zurück zu mir bringst. Wecke mein Inneres auf, indem du meinen Namen rufst und mich aus der Dunkelheit befreist. Bring mein Herz wieder zum Schlagen und mein Blut zum Fließen, bevor ich in mir zusammenbreche. Beschütze mich vor dem Nichts, was mich immer mehr verschlingt. Hauche mir deinen Atem ein und lasse mich durch deinen Atem leben. Hole mich zurück ins Leben!!! Ich erfriere, ohne deine Berührung, ohne deine Nähe und ohne deine Liebe. Gefangen in der Dunkelheit, ohne Seele, ohne Stimme, ohne Hoffnung. Doch du stehst direkt vor mir, ich muss nur die Augen öffnen. Du bist mein einziger Lichtblick, denn du bist das Leben unter den Toten! Lass mich hier nicht sterben. Nimm mich mit zurück ins Leben!!!

Ich habe so sehr versucht mir klar zu machen, dass du gegangen bist, aber ich spüre dich in jeder Faser meines Körpers. Ich kann dich nicht gehen lassen, es zerreißt meine Seele, wenn ich an uns zusammen denke. Ich kann dieses Leben nicht leben ohne dich an meiner Seite. Ich kann nicht ändern wer ich bin. Ich versuche so hart, nicht an dich zu denken. Aber wer kann entscheiden was er träumt? Und träumen tue ich. Du bist der Grund, weshalb ich lebe und weshalb ich sterbe.

Denn obwohl Du immer bei mir bist, bin ich die ganze Zeit allein gewesen…

7.11.08 12:18, kommentieren

Weißt du?

Weißt du, dass ich dich liebe? Mit jeder Faser meines Körpers, mich nach dir sehne?
Mit jedem Atemzug, dich begehre?
Mit jedem Augenaufschlag, dich noch mehr brauche?

Weißt du, was ich denke, wenn ich dich ansehe?
Weißt du, was ich sagen will, wenn ich dich ansehe?
Weißt du, was ich fühle, wenn ich dich ansehe?
Weißt du, dass ich glücklich bin, wenn ich dich einfach nur ansehe?

Du bringst mein Herz zum Springen und zum Lachen
und zauberst ein Lächeln auf meine Lippen!
Weißt du, dass ich erst lebe, seit ich weiß, DU bist da?
Weißt du, dass jedes Mal, wenn du gehst, ein Teil von mir stirbt?

Ich will immer und für immer bei dir sein!
Will lachen leben und vor allem DICH lieben!
Will deinen Herzschlag an meinem Herzen spüren,
wenn du mich zärtlich in deinen Armen hältst!

Weißt du all das?

7.11.08 11:53, kommentieren