Und wieder schreibe ich dir

Als ich dich kennengelernt habe, warst du...irgendein Typ für mich. Ich hatte mich grade auf jemanden eingelassen, der ganz offensichtlich absolut schädlich für mich werden würde. Na ja, das war mein Schema damals, als wir uns kennenlernten!

Als ich dich kennengelernt habe, hattest du einen grauen Wollrolli an, blue Jeans und schwarze Schuhe. Deine Frisur war die eines 5Jährigen, aber irgendwie passte es zu dir. Es zeigte dich so, wie du eigentlich bist: Ein harter Geschäftsmann, der innerlich ein Kind ist, das beschützt werden muss. Offenbar dachtest du ähnliches von mir, denn du sagtest mir mal, du hättest immer das Gefühl gehabt, mich beschützen zu müssen. Das hättest du nicht gemusst!

Als ich dich kennengelernt habe, war meine einzige Verbindung zu dir eine gemeinsame Freundin, die dich mir gern als den perfekten Mann beschrieb. Ich weiß, dass es bei dir Liebe auf den ersten Blick war...du erzähltest mir mal, dass deine ersten Worte, nachdem wir gegangen waren, zu deinem Kollegen waren "Die Krankenschwester war wieder da...die ist so scheisse, aber sehr nette Freundin...*fg*"

Als ich die Gelegenheit bekam, dich näher kennenzulernen sah ich einen Mann, der nur ein Schatten seiner selbst war:
Du hast nur 2-3Stunden pro Nacht geschlafen, dich von Zigaretten, Cola und Fast-Food ernährt und den Rest der Zeit gearbeitet. Was in Maßen verständlich war, da du deine eigene Firma besitzt. Du hattest immer tiefdunkel unterlaufene Augen und warst furchtbar dünn. In der Zeit mit mir hast du angefangen zu schlafen, 8 Stunden und mehr, du hast dich gesünder ernährt, weil ich auch fast täglich für uns gekocht habe und dir was zu essen für die Arbeit gemacht habe. Du hast wieder Sport getrieben und sogar das Rauchen aufgehört. Auch, wenn dir das nie so gepasst hat, aber du sahst richtig gut aus, nicht zuletzt, weil du 10kg zugenommen hast. Es stand dir. Dein Leben war rundum gesund. Wäre es das auch ohne mich geworden? Darf ich wenigstens diese kleine, aber gesunde Entwicklung in deinem Leben, meinem Konto gutschreiben? Und jetzt? Ich weiß, dass du wieder rauchst und mittlerweile ziemlich oft, für deine Verhältnisse, Alkohol trinkst, was du früher nie getan hast; aus Überzeugung sagtest du immer und weil es dir nicht schmeckt. Bei McDonalds bist du wohl auch wieder Stammgast und die Straight-line, der du früher immer gefolgt bist, hast du völlig verlassen!!! Ich erkenne dich kaum noch wieder...
Wenn es mir schlecht ging und das ging es mir täglich, haben wir Stunde um Stunde telefoniert. Über Handy. 6 Stunden war das längste, sofern ich mich richtig erinnere. Irgendwann in der Nacht sagtest du dann, dass du jetzt zu mir kämest und dass ich durchhalten sollte. Meist bist du während der gesamten Fahrt am Telefon geblieben. Du warst einfach bei mir, weil ich fast verrückt geworden bin, allein zu Hause. Du bliebst bis zum Morgen, bis die Nacht endlich vorbei war. Ohne zu schlafen gingst du zur Arbeit, um am Nachmittag wieder vor meiner Tür zu stehen und mich irgendwo hin zu entführen, mich abzulenken, mir einen schönen Tag zu bereiten.
Als auf einmal Zeit war zu handeln, warst du sofort da. Du hast mich gepackt und aus der Hölle gerissen. Ich hatte häufig Alpträume und wusste nicht wo ich war, wenn ich aufgewacht bin. Ich habe sehr gelitten in der Zeit. Du hast mich zu dir geholt, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich habe auf deiner Couch geschlafen, während du die ganze Nacht wach neben mir gesessen und auf mich aufgepasst hast. Du hast nichts dafür verlangt! Du warst mein bester Freund, hast mich verstanden, hast mich gekannt wie kein anderer, hast in meinen Augen gelesen wie in offenen Büchern! Du bist auch heut noch mein bester Freund, nur darf ich wohl keinen Kontakt mehr zu dir haben, denn du antwortest nicht auf meine SMS und ich traue mich nicht dich anzurufen, um dir zu sagen, dass du mir fehlst.
Du warst immer da - hast das Fass vor dem Überlaufen bewahrt, meine Hand aus dem Feuer gezogen, hast mich immer und immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht und warst vor mir, um mich zu schützen, neben mir, um mich zu stärken und hinter mir, um mich aufzufangen...und das alles gleichzeitig. Du warst der Einzige, dem ich nie etwas vormachen konnte. Selbst, wenn ich es geglaubt habe, hast du mich durchschaut und meine wahren Gefühle ans Tageslicht geholt. Manchmal war es sehr schmerzhaft und es hat dich viel Kraft und mich viele Tränen gekostet.

Ich wusste nicht, dass ich so sehr lieben könnte. Ich wünschte mir so sehr, dass ich nicht so krank gewesen wäre, als ich dich kennen und lieben lernte. Weißt du wie sehr man lieben kann? Ich wusste es nicht. Ich wusste, dass ich niemals jemanden so sehr geliebt hatte, wie dich. Doch heute weiß ich, wie tief diese Liebe war, denn ich spüre sie noch immer, auch noch nach 4 Jahren, in denen wir getrennt sind.

Als sich unsere gemeinsamen Wege trennten, geschah dies aus der Vernunft heraus. Wir liebten uns...wir liebten uns ("Ich liebe dich über alles, von ganzem Herzen, für immer und ewig und einen Tag" erinnerst du dich?). Ich erinnere mich noch daran, wie du aus der Tür gingst, dich zu mir umdrehtest und sagtest "Du weißt doch, immer lachen!" und mit einem Lächeln auf den Lippen gingst du für immer aus meinem Leben.
Weißt du, wie viele Tage und Nächte ich geweint habe? Ich weiß noch, wie viel Angst meine Familie um mich hatte, weil es schien, als würde ich den Schmerz nie verkraften!
Weißt du, dass ich sogar heute noch weine? Ich denke jeden Tag an dich! Und wenn ich mir die Zeit nehme, etwas für dich zu schreiben, weine ich. Jedesmal! Jedesmal ist der Schmerz so präsent wie an dem Tag, als du gegangen bist...

Seit nicht ganz einem Jahr bin ich gesund. Ich brauche keine Therapie mehr, weil ich es geschafft habe, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Wäre ich schon vor 6 Jahren an diesem Punkt gewesen, dann wäre vieles anders verlaufen und vielleicht gäbe es dann noch ein UNS. Aber das haben wir versaut...

Also werde ich dir weiterhin schreiben, weiterhin weinen und dir einen Platz in meinem Herzen sichern, für den Rest meines Lebens! An jedem schönen Tag in meinem Leben sollst du Teil haben und sei es nur als Splitter in meinem Herzen...

Ich liebe dich über alles, von ganzem Herzen, für immer und ewig und einen Tag...

7.11.08 12:31, kommentieren

Die Nacht

Wir stehen uns gegenüber und die Luft brennt. Du schaust mir in die Augen und ein Schauer läuft mir über den Rücken. Du hältst mir den Stuhl bereit, ohne mich aus den Augen zu lassen und setzt dich mir dann gegenüber. Wir essen zusammen und schauen uns dabei ununterbrochen in die Augen. Wie zufällig berühren wir uns immer wieder. Am Arm, wenn du mir etwas amüsantes erzählt hast und ich lachen muss, oder wenn ich dir voller Eifer etwas erzähle und dich immer wieder an der Hand, am Arm, oder Bein berühre und dir dabei tief in die Augen schaue. Wir entscheiden, nach dem Essen etwas spazieren zu gehen, denn in eine Bar wollen wir nicht. Wir wollen allein sein. Nur du und ich. Wir gehen durch die milde Nacht und es prickelt so sehr zwischen uns, dass es kaum auszuhalten ist. Du legst deinen Arm um mich, weil mir (angeblich) kühl wird. ich laufe ab und zu rückwärts vor dir her, um dir etwas zu erzählen und wir lachen sehr viel zusammen. Irgendwann bleibst du stehen und ich frage dich, was los ist. Du trittst auf mich zu, umfasst meine Taille, flüsterst mir etwas ins Ohr und küsst mich ganz zärtlich auf die Wange.

Nun stehen wir voreinander. Du hältst meine Taille umfasst und ich spüre deinen Atem auf meinem Gesicht. Ich konzentriere mich auf jede Faser meines Körpers um dich über all, wo wir uns berühren, auch wirklich bewusst zu spüren. Meine Brust an deiner, unsere Beine, deine Hände um meine Taille, meine Hände auf deinen Armen...ich weiß nicht, ob ich dich anschauen soll! Was, wenn wir uns jetzt küssen würden?
Vielleicht wäre einer zu stürmisch, oder wir beide und unsere Zähne würden aneinander stoßen? Vielleicht leidet einer von uns plötzlich an Zungenlähmung und es wäre langweilig? Was, wenn meine Lippen auf einmal spröde sind und sich schrecklich anfühlen? Was, wenn einer auf einmal an vermehrtem Speichelfluss leidet und die ganze Sache in einer Sintflut endet...ekelig!? aber noch schlimmer: Was, wenn sich unsere Lippen ganz sanft berühren, eine Weile aufeinander verharren, bevor sie sich kurz trennen und wieder einander suchen? Was, wenn wir dann langsam und zärtlich unsere Lippen leicht öffnen und unsere Zungen in das Spiel mit einstimmen? Wenn sie sich erst leicht berühren und schüchtern wieder zurückziehen, um sich dann wieder vorzuwagen und diesmal etwas mutiger die Zunge des anderen zu liebkosen? Was, wenn es der perfekte Kuss wird? Was, wenn es so unglaublich wird, dass wir gar nicht mehr aufhören können? Wir stehen mitten auf der Strasse, deine Hände streicheln sanft meine Taille, während du mich dabei sanft an dich ziehst, meine Hände in deinem Nacken streicheln sanft deine Hals. Wir ergehen beide in dem Kuss und wollen gar nicht mehr aufhören.

Als sich unsere Lippen voneinander lösen, entweicht mir ein leises "Wow" und du musst lächeln. Ich weiß nicht, was ich sagen soll und schäme mich für meine Sprachlosigkeit. Du lächelst mich an, küsst mich noch einmal ganz sanft auf den Mund und signalisierst mir, nichts zu sagen. Damit bin ich mehr als einverstanden. Ich bin nervös, weil ich nicht weiß, wie es jetzt weitergehen soll. Soll ich dir sagen, wie schön der Abend war und nach Hause gehen? Sollen wir einfach noch etwas spazieren gehen, uns gelegentlich küssen, du bringst mich nach Hause und ich küsse dich zum Abschied vor meiner Haustür? Oder soll ich dich beherzt bei der Hand fassen und dich ohne ein Wort zu sagen, einfach mit in meine Wohnung nehmen? Was willst du? Wenn ich dich jetzt mit zu mir nehme, was passiert dann? Küssen, quatschen, lachen, noch viel mehr küssen und später in den frühen Morgenstunden gehst du? Oder möchte ich dich nicht nur mit in meine Wohnung, sondern auch in mein Bett nehmen? Würdest du mich dann als Schlampe betrachten, wenn du mich so schnell haben könntest? Würde ich damit alles kaputt machen? Oder empfindest du vielleicht genau wie ich? Ich möchte diese Nacht nicht allein verbringen!


Ich schliesse die Augen...ich muss diese Lippen einfach noch einmal küssen...
Nachdem sich unsere Lippen erneut schwer voneinander getrennt haben, fasse ich mir ein Herz und frage dich, ob du mich nach Hause bringen würdest, wozu du dich verdutzt bereit erklärst. Vor meiner Haustür küsst du mich und möchtest gehen, aber ich lasse dich nicht. Ich greife nach deiner Hand, ziehe dich an mich, küsse dich leidenschaftlich und ohne damit aufzuhören, öffne ich die Tür und ziehe dich in meine Wohnung. Jetzt verlässt mich der Mut, denn so etwas habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt. Ich lotse dich ins Wohnzimmer, weil ich spüre, dass dich deine Leidenschaft und deine Lust übermannen, biete ich dir erstmal etwas zu trinken an. Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll. Zweifle an der Richtigkeit, meines Verhaltens und habe Angst, dass du hinterher deinen Freunden davon erzählen würdest. Ich lasse den Abend Revue passieren und komme zu dem Schluss, dass du so etwas nie tun würdest. Dennoch beschließe ich, nicht mit dir zu schlafen, sondern einige Gänge zurück zu schalten. Wir reden viel und küssen uns immer und immer wieder. in den frühen Morgenstunden möchtest du gehen, doch ich bitte dich, mich nun nicht mehr allein zu lassen. Ich bitte dich, einfach nur bei mir zu schlafen. Ich möchte auf deine Nähe nun nicht mehr verzichten. Wir gehen ins Schlafzimmer, ich gebe dir ein riesiges T-Shirt von mir, welches dir auch passt. Während ich mich umziehe drehst du dich charmant um, was ich sehr süß finde. Wir liegen im Bett und ich kuschele mich in deinen Arm. Ich genieße es, deine Nähe und deine Wärme zu spüren und streiche dir sanft über Brust und Bauch. Du seufzt behaglich. Ich schaue zu dir hoch und du blickst mich an. Deine Lippen berühren meine ganz sanft. Hätte ich in diesem Augenblick gestanden, wären meine weichen Knie zusammen gebrochen. Ich ziehe mich etwas an dir hoch und verlange mehr...mehr Küsse, mehr Leidenschaft, mehr Berührungen, mehr Lust...ich lege mich halb auf dich und deine Hände streicheln meinen Kopf und meinen Rücken. Ich spüre, dass du dich zurück hältst, vermute, dass auch du Angst hast, etwas falsch zu machen. Ich schaue dich an und flüstere: Lass dich gehen!!!

Du gibst ein leises, befreiendes Stöhnen von dir, bevor du mich auf den Rücken drehst. Ich weiß was ich will und ich glaube, du weißt es auch. Ich ziehe dir das T-Shirt aus und du tust es mir gleich. Ich stöhne leise, als ich deine nackte Haut auf meiner spüre. Du fühlst dich so unglaublich schön an. Wir hören nicht auf uns zu küssen, während unsere Hände den Körper des anderen zu erforschen und streicheln beginnen. Zuerst sind wir noch zurückhaltend aber irgendwann überkommt uns die Leidenschaft...schon beim Vorspiel geraten wir völlig außer Atem...heiße Lippen auf heißer Haut. Kleine Schweißperlen gleiten über heiße Körper. Seufzen und stöhnen erfüllt den Raum. Hände streicheln empfindliche Körperstellen, Körper zittern unter den Berührungen, Augen geschlossen, Lippen küssen vor Lust brennende Stellen...wir streicheln und küssen jeden Zentimeter des Körpers des Anderen...wir sind so berauscht von unseren Gefühlen, dass ich dich auf mich ziehe und dir bedeute, in mich einzudringen. Du hältst inne und fragst mich, ob ich mir sicher bin. Ich küsse dich und du verstehst meine Antwort.


Ich schließe die Augen...

Als du in mich eindringst, bleibt mir die Luft weg...zunächst ein leichter stechender Schmerz, du scheinst das zu merken, ziehst dich etwas zurück und fragst, ob alles in Ordnung ist und ob es geht. Ich nicke nur und ziehe dich wieder in mich und es ist...der reine Wahnsinn. Eine Hitzewelle durchströmt meinen Körper...ich suche deine Lippen und küsse dich, damit du mein Stöhnen nicht hörst. Ich möchte nicht, dass du glaubst, ich wäre zügellos. Du bewegst dich ganz langsam in mir und ich sauge mich mit aller Macht an deinen Lippen fest. Du reißt dich los, lächelst und flüsterst mir mit einem Zwinkern ins Ohr: Lass dich gehen!!! Ich entspanne mich und genieße deine Bewegungen. Du küsst meinen Hals, was mich fast wahnsinnig macht, mein Körper beginnt zu zittern und ich lasse mich einfach fallen. Ich bewege mich in deinem Rhythmus, spüre dich schwer auf mir, beiße dir in die Schulter, küsse deinen Hals, Kralle mich in deinen Rücken, spüre deine Lust und kann kaum an mich halten. Du bewegst dich etwas schneller und ab und zu etwas härter und mein Stöhnen wird lauter. Du schwitzt und atmest schwer, was mich noch mehr erregt, bis auch du dich nicht mehr beherrschen kannst. Wir stöhnen im gleichen Rhythmus und du suchst immer wieder meine Lippen. Ich merke, wie schwer es dir fällt und stoppe dich. Mit etwas Schwung drehe ich dich auf den Rücken und liege auf dir. Du sollst dich etwas erholen, deshalb übernehme ich die Führung. Ich spüre dich so tief in mir, dass ich mich kaum traue, mich zu bewegen. Doch der leichte Schmerz dabei ist so erregend, dass ich mich schnell daran gewöhne. Du streichelst meinen Busen und entspannst dich etwas. Ich bewege mich erst nur langsam auf und ab, beginne aber kurz darauf zu spielen...mal schneller, mal etwas härter, dann lasse ich das Becken kreisen. Du richtest dich auf und umfasst meine Taille und ziehst mich kräftig runter. Ich schlinge meine Arme um deinen Hals und werfe den Kopf vor Lust in den Nacken. Du übernimmst gern die Führung, denn du drehst mich wieder auf den Rücken. "Gefällt es dir nicht?" flüstere ich verunsichert, doch du lächelst nur und sagst "Doch, aber zu sehr!" Ich ergebe mich wieder deinen Stößen, bis du mich fragst, ob ich es auch von hinten mag. Ich zeige dir, wie ich es mag: Ich knie mich vor dich, doch ich beuge mich nicht nach vorn, denn auf den Körperkontakt will ich nicht verzichten. Ich bleibe aufgerichtet und du auch. Ich strecke dir den Po entgegen, damit du leichter in mich eindringen kannst. Ich beiße mir auf die Lippe, als ich dich wieder spüre. Ich presse meinen Rücken gegen deine Brust und ziehe deinen Kopf an meinen Hals, damit du ihn küsst. Oh Gott, das ist so gut. Als wäre das nicht genug, fängst du an, mich an einer ganz besonderen Stelle zu streicheln. Obwohl ich mich zusammen reißen will, schaffe ich es nicht, mein Stöhnen wird lauter und ich ziehe dich heftig in mich und bitte dich nicht aufzuhören, bis...erschöpft bitte ich dich, eine Minute verschnaufen zu dürfen, doch das willst du nicht. Du legst mich wieder auf den Rücken und verlangsamst dein Tempo etwas. Ich wünschte, es würde nie aufhören, diese Nacht müsste ewig so weitergehen. Ich habe kaum noch Kraft, wir sind beide völlig verschwitzt, aber in völliger Ekstase. Ich möchte, dass du dich mir hingibst. GANZ. Ich versuche dein Becken zu bewegen. Ziehe dich an mich und presse mich dir kraftvoll entgegen. Du schließt die Augen und stöhnst vor Lust. Du übernimmst mein Tempo hältst mich ganz fest und küsst mich, während deine Stöße immer härter werden. Ich habe das Gefühl den Verstand zu verlieren und spüre, wie ich mich wieder dem Höhepunkt nähere. Meine Nägel bohren sich leicht in deinen Rücken, du richtest dich auf und mein Körper bäumt sich auf...unter harten Stößen und lautem Schreien, erreichen wir den Höhepunkt... Erschöpft brichst du auf mir zusammen. Wir küssen uns wieder ganz zärtlich und ich streichle deinen Rücken. Als sich unsere Lippen voneinander lösen entweicht mir ein leises

"Wow"...
...du schaust mich an und streichelst mir die schweißnassen Haare aus dem Gesicht. Mit Tränen in den Augen flüstere ich dir zu: "Du warst absolut unglaublich. Es war wunderbar...wunderschön...so etwas habe ich noch nie erlebt!" Du sagst nichts, sondern küsst mich nur und ich verstehe deine Antwort!

7.11.08 12:25, kommentieren

Geliebter (Part two)

Geliebter,

das dunkle Gefängnis der Einsamkeit, in welches du mich mit deiner Abwesenheit verbannt hast, lässt mein Herz zerspringen. Die Splitter meines Herzens sind so klein, dass sie selbst durch ein winziges Nadelöhr passen könnten. Einzig deine heilenden Hände würden mein Herz wieder zusammenzusetzen vermögen.

So darf ich zu hoffen wagen, dass, seit ich dich aus den Augen verloren habe, dich nicht zum letzten Male gesehen zu haben?

Wie sehr sehnt sich meine Seele danach, dass du des Schmerzes Tau von meinen Lippen küssest, wenn wir einander endlich wiedersehen. Jede Faser meines Leibes verzehrt sich danach, endlich wieder in deine Arme sinken zu dürfen und mit jedem vergehenden Moment, vergeht ein Teil von mir.

Hörest du es nicht? Alles in mir schreit nach dir! Doch am Lautesten schreit mein gebrochenes Herz…

Mit all der Liebe Kraft, die ich aufzubringen vermag…

7.11.08 12:25, kommentieren

Geliebter (Part one)

Geliebter,

seit Wochen schon fehlt mir Dein Anblick.
Ich sah den Mond auf und wieder unter gehen, doch die Sehnsucht, dich des Nachts an meiner Seite zu spüren bleibt unerfüllt. Deine Nähe und deine Berührungen fehlen mir so sehr, wie der Rose im Winter die Sonne fehlt – so sehr, wie sie sich nach dem zarten Streicheln der warmen Sonnenstrahlen verzehrt. Wie sehr wünscht‘ ich mir, dir die Träume von deinen Lippen zu küssen, während du friedlich auf deinem Bette ruhst.

Die kalten Fesseln der Einsamkeit, die meine Seele durch dein Fernbleiben gefangen halten, zerreißt mein Herz in so kleine Splitter, dass sie durch ein Nadelöhr passen könnten.

Doch die Hoffnung leitet mich, dich, nachdem du aus meinen Augen verschwunden bist, nicht das letzte Mal gesehen zu haben. Sie allein trägt mich durch den Tag, und besonders durch die Nacht.

Mit all der Liebe, die ich aufbringen kann…

7.11.08 12:25, kommentieren

Nur für dich

Ich öffne die Augen und schaue ins Licht! Mein Kopf ist leer…hörst du mich nicht?
Ich quäle mein Herz, fang an zu denken
Will meine Gedanken an dich nicht ablenken!
Ich will dir was sagen, wie fang ich es an?
Ich bin eine Frau, du bist ein Mann…
Worauf will ich hinaus? Kannst du es ahnen?
Was soll ich bloß tun? Soll ich dich warnen?

Was ist gut für dich und was ist es nicht?
Ich glaub dich zu kennen, doch was, wenn nicht?
Bring ich dich in Gefahr, wenn du bei mir bist?
Dann muss ich überlegen, was erst ist
Wenn ich mich von dir distanziere?
Was wird passieren, wenn ich mich ganz verliere?
Unweigerlich bringe ich mich damit um!
Denn ich will nur noch dich! Ich bin so dumm!

Ich reiße mich zusammen, weg mit den Gedanken!
Suche das Gute, weise das Böse in seine Schranken!
Einmal tief durchatmen, dann wird alles gut!
Dann sieht alles besser aus, fass’ neuen Mut!
Ich schließe die Augen, denke an dich
An alles, was du je getan hast für mich!
Mir kommen die Tränen, ich schlucke sie runter!
Schüttel’ mich durch und bin gleich wieder munter!

Ich drehe den Kopf und schaue zu dir!
Du schläfst friedlich und liegst direkt neben mir!
So unschuldig und rein, wie ein kleines Kind
Zerbrechlich, verletzlich, wie Kinder halt sind!
Am Tage bist du der Fels in der Brandung,
Doch am Abend, nach deiner Landung
Kannst du, du selbst sein! Die Fassade fällt!
Bitte lass mich es sein, die dich dann festhält!

Wenn er dann leise kommt…dein Schmerz,
Und langsam, genüsslich, zerreißt dein Herz,
Dann, ich danke Gott, darf ich bei dir sein!
Dann merke ich, du bewahrst vor mir nicht den Schein!
In diesem Moment sehe ich das hilflose Kind im Mann!
Und frage mich, wie so etwas bloß sein kann!
So stark, so schwach, so groß und doch so klein,
So mutig, so ängstlich, verdorben und rein!

Es ist wie Magie, wenn ich dich betrachte!
Danke dem Engel, der dich mir brachte!
Ich streichle deine Haut und dein Haar!
Ich will dir was sagen…du bist so wunderbar!
Liebkose dich zärtlich mit meinen Blicken
Lächle dich an! Ganz sanft, streichle deinen Rücken!
Du öffnest die Augen und lächelst für mich!
Ich schaue dich an und flüstre: „Ich liebe dich!“

7.11.08 12:25, kommentieren

Schau mich an

Was siehst du?
Einen Menschen, der endlich sein Ziel erreicht hat und vor lauter Glück fast platzen müsste? Stattdessen siehst du eine Frau, die daran verzweifelt, ihr Glück nicht mit dir teilen zu können. Wie könnte ich mein Glück genießen? Es ist nicht einmal die Hälfte wert, wenn ich es dir nicht erzählen kann und du mir sagst, wie stolz du auf mich bist, während du mich fest hälst...

7.11.08 12:20, kommentieren

Weil du gegangen bist

Weil du gegangen bist…
Als Du gegangen bist, wünschte ich, du wärst einfach nur gegangen, denn ich spüre noch immer deine Gegenwart. Sie hält mich gefangen!
Diese Wunden scheinen niemals zu heilen, dafür ist der Schmerz zu stark. Es war einfach zu viel Gefühl! So viel, dass es selbst die Zeit niemals auslöschen kann...

Du gabst mir ein Leben! Du berührtest mein Herz! Du gabst mir die Fähigkeit zu weinen, zu fühlen und zu lieben. Wenn ich geweint habe, hast du meine Tränen weggeküsst. Wenn ich geschrien habe, hast du die bösen Geister nieder gekämpft. Du nahmst meine finstersten Ängste und spieltest sie ab, wie ein Wiegenlied, wie ein Schauspiel meiner Qual. Ließest mich diese Lektion verstehen, um mich selbst zu finden, um nicht wieder darin zu versinken! Ich brauchte deine Liebe so sehr und du gabst sie mir. Mehr, als ich verdient habe. Ich hätte alles und noch mehr für dich getan. Sollte es schmerzen dich zu lieben? Das tat es! Das tut es!
Du warst alles was ich brauchte, um mich zum Strahlen zu bringen, um mir das Gefühl zu geben, zu leben und nicht nur lebendig zu sein. Konnte ich dir zeigen, was du für mich bist?

Mein Beschützer kann ich dir danken? Du hast mich immer und immer wieder gerettet. Ich muss gestehen, du bist es, der mich immer stärkt, für den ich jeden Tag aufstehe und ich wüsste nicht, wo ich ohne dich wäre. Weil ich zu schwach war, um mich auf meinen eigenen Füßen zu halten. Aber alles was ich brauchte, warst du…bist du! Also führe mich, lenk mich, halt mich, versteck mich. Mit allem, was du bist. Und allem, was du machst. Hör mich. Nimm mich. Forme mich. Zerbrich mich, nur bitte fang mich, wenn ich falle...

Und du hast mich gefangen. Nur dies eine Mal nicht:
Als du meine Hand losgelassen hast um zu gehen.
Und mich an das Leben gebunden hast, welches du hinter dir gelassen hast.
Dein Gesicht verfolgt mich in meinen schönsten Träumen und der Klang deiner Stimme lässt mich jegliche Vernunft vergessen. Aber DICH kann ich nicht vergessen:

Ich erinnere mich an jedes Detail, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich die Schwelle deiner Tür überschritt. Dunkel gekleidet, mit dunkler Sonnenbrille und gesenktem Blick betrat ich dein Reich und damit dein Leben. Erwarteter knallharter Geschäftsmann, entpuppte sich als großer Junge in Rollkragenpulli und blue Jeans.
Ein verschmitztes, aber sympathisches Lächeln und immer einen zynisch-bösen Spruch auf den vollen Lippen.
Erinnerst du dich, dass ich dir nicht in die Augen schauen konnte? Ob du da schon meine gebrochene Seele erkannt hattest???
Obwohl in deinen blauen Augen die Ruhe eines Waldsees lag, bemühte ich mich, deinen Blick zu meiden.
Obwohl ich wusste, dass von dir keine Gefahr ausgeht, offenbarte ich dir nichts von mir.
Oder habe ich genau DAS getan, ohne es zu merken?

Ich habe nie verstanden, was dich an mir interessiert hat, aber umso besser weiß ich, was mich an dir fasziniert hat und mich auch heute noch immer fasziniert:
Die Fähigkeit, bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele vorzudringen, Punkte zu berühren, die niemand zuvor entdeckt hat und besonders, mir gnadenlos den Spiegel vorzuhalten und mich anschließend, in meinem Fall, aufzufangen.
Aber weißt du, was mich am Meisten umgehauen hat? Dein Blick. Du hast diesen Blick, mit dem du mich immer angesehen hast und mit dem du mich auch heute noch anschaust, der sofort durch Mark und Bein geht. Als würdest du das Buch zu meinem Herzen, durch einen einzigen Blick, öffnen…Unbeschreiblich.

Was ist es, das mich immer wieder zu dir treibt?
Warum ignoriere ich jede Alarmglocke, die anfängt zu läuten, wenn es um dich geht?
Warum genügt schon ein Blick von dir, um mich schmelzen zu lassen, wie Schnee an einem warmen Frühlingstag?
Warum genügt nur eine Berührung von dir, um meinen ganzen Körper erzittern zu lassen?
Warum reicht schon ein Wort von dir, um mein Herz zum Hämmern zu bringen, wie die Trommeln eines afrikanischen Stammes, die die Hochzeitsnacht zweier junger Liebender einläuten?
Warum reicht es schon, deine Nähe nur zu spüren und ich brenne so voller Leidenschaft, wie die Sonne an einem Vorabend im Herbst, die zärtlich die Spitzen der roten Blätter liebkost?
Warum bist du das Erste, an das ich denke, wenn ich morgens durch den Kuss der ersten Sonnenstrahlen erwache und das Letzte, bevor der Mond am Abend meine Augenlider senkt?
Warum versuche ich dich verzweifelt zu erreichen, obwohl ich dich doch eigentlich nur vergessen will?

Ich habe so sehr versucht mir klar zu machen, dass du gegangen bist, aber ich spüre dich in jeder Faser meines Körpers. Ich kann dich nicht gehen lassen, es zerreißt meine Seele, wenn ich an uns zusammen denke. Ich kann dieses Leben nicht leben ohne dich an meiner Seite. Ich kann nicht ändern wer ich bin. Aber das ist es, was du nie wolltest! Du wolltest nur so lange in mir suchen, bis du mich gefunden und an die Oberfläche gebracht hast!? Ich weiß noch, wie du sagtest, dass du Angst vor dem Tag hast, an dem mein ganzes Licht wieder leuchten kann, wenn ich erstmal mein dunkles Gefängnis verlassen haben werde! Hattest du zu viel Angst? Vor mir? Dabei tat ich alles, alles nur für dich. So tief war ich schon in meiner Welt gefangen, bis du kamst , mich an der Hand nahmst und mich zum Licht führtest! Nur für dich wollte ich in mir nach der Frau suchen, die für so lange Zeit verschollen war! Ich wollte alles sein, was du wolltest, denn das hätte auch ich sein wollen! Nur, um bei dir zu sein! Ich wollte immer nur bei dir sein.
Bin ich die, die du immer wolltest? Auch wenn es jetzt zu spät ist? Zu spät für uns, ja! Zu spät für mich? Nein!

Ich versuche so sehr, nicht an dich zu denken. Aber wer kann entscheiden was er träumt? Wer entscheidet, wen das Herz gefangen hält und nicht bereit ist jemals wieder los zu lassen???
Du bist der Grund, weshalb ich lebe und weshalb ich sterbe.

Denn obwohl Du immer bei mir bist, bin ich die ganze Zeit allein…

7.11.08 12:18, kommentieren